Weihnachts-Tripel bzw.-Doppel

Rund um Weihnachten ist viel zu tun für die Musikkapelle, zumindest für klein Gruppen. Die jährliche Bergrorate für die Familien wird – wie berichtet – stets von ein paar Bläsern nach Heiligwasser begleitet. Nach Weihnachten folgt das Neujahrskonzert der Musikkapelle am 5. Jänner für die ganze Musikkapelle. Doch auch die Tage direkt um Weihnachten sind musikalisch intensiv:

  • Am 23.12. findet die Igler Bergweihnacht statt. Dabei ziehen viele IglerInnen als Engel oder Hirtenvolk durch Igls und begleiten Maria, Josef und das Jesukind. Die Engel werden meist von den kleineren Kindern dargestellt und hier helfen auch die Betreuerinnen vom Kindergarten und die Lehrerinnen der Volksschule fleißig mit. Hirten und Hirtinnen werden eher von den Erwachsenen dargestellt und immer wieder gibt es auch echte Schafe und Lämmchen. Heuer fand die Igler Bergweihnacht schon zum 59. Mal statt und die IglerInnen sind meinen einhellig, dass die Igler Bergweihnacht der echte Innsbrucker Christkindlumzug ist. (Und nicht der große Christkindlumzug in der Stadt, den es erst seit ein paar Jahren gibt.) Der Zug der Engel und Hirten wird in Igls traditionell von einer kleinen Gruppe Holzbläser flankiert, die meist in der Nähe vom Spar spielen. Am Dorfplatz spielt dagegen ein Gruppe Blächbläser, die dann auch beim Abschluss im alten Schulgarten noch Stille-Nacht-Heilige-Nacht spielen.
  • Am 24.12. spielen wieder kleine Bläsergruppen der Musikkapelle. Und zwar jeweils nach der Messe in Vill und dann in Igls.
  • Das Weihnachts-Tripel wird dann am Stefani-Tag mit dem Stefani-Ausrücken abgeschlossen. Oder besser gesagt wurde. Denn dieses Ausrücken findet nun nicht mehr statt, da es keine Subvention mehr dafür gibt. Natürlich trauern wir dieser Einnahmequelle nach. Aber andererseits war das Stefani-Ausrücken immer eine Herausforderung. Zwar waren wir meist voll besetzt, da zu Weihnachten die meisten MusikerInnen zu Hause sind. Aber das Stefani-Ausrücken fand am Dorfplatz in Igls statt. Da war es meist bitter kalt, was nicht nur für kalte Finger sorgte. Auch Das Blasen mit einem kalten Mundstück ist schwierig, sofern sich die frierenden Lippen überhaupt bewegen. Und auch so manches Ventil ist früher schon eingefroren.

Familien Bergrorate 20.12.2015

Am Sonntag 20.12.2015 fand in der Kapelle Heiligwasser wieder die jährliche, vorweihnachtliche Familien-Bergrorate statt. Start für die Familien war um 16.00 Uhr bei der “Verkehrten Kapelle”. Gemeint ist damit eine der fünf Wegkapellen auf dem Weg nach Heiligwasser. Die Wegkapellen stammen vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Fünf der ehemals zehn Marienwallfahrtskapellen am Heiligwasserweg sind noch erhalten, sie sind bildstockartig und zeigen Gemälde von Josef Krautgasser aus dem Jahre 1955. Die „verkehrte Kapelle“ hat ihren Namen daher, dass vom Weg aus nicht ihr Bild, sondern nur ihre Rückseite zu sehen ist.
Der Start um 16.00 Uhr gilt allerdings nur für die Familien. Um diese Zeit sind schon einige Bläser der Musikkapelle Igls-Vill kurz vor Heiligwasser. Dort spielen sie sich ein, um dann die Bergrorate mit einigen Stücken zu begleiten. Oft ist es so kurz vor Weihnachten schon bitterkalt auf Heiligwasser und das Spielen in der Kälte ist ein besondere Herausforderung. Heuer war dies kein Problem. Schnee liegt nur unterhalb der Schneekanonen und an den Haselnusssträuchern zeigen sich die ersten „Würste“. Die Temperaturen lagen in der Sonne um die 10 Grad. Beim Heimweg im Dunkeln hieß es daher auf eine Rodelpartie zu verzichten.

Musik bei der Igler Art 2015

Die Igler Art am 12. und 13. Dezember brachte wieder Kunst unter die Leute. Und mitten drinnen waren wieder Ensembles der Musikkapelle und bereicherten dieses dritte Adventwochenende mit weihnachtlichen Klängen. So waren Hörner, Saxophone, Klarinetten und Bläser unterweges. Darüber hinaus beteiligten sich einige Musizierende wieder beim Igler-Art-Ensemble. Auf der Homepage der Igler Art ist dazu folgendes zu lesen (siehe www.igler-art.at, von dort stammen auch die in diesem Betrag gezeigten Fotos von Christine Rainer).

Das Igler-Art-Ensemble spielte am 13.12. um 16.00 Uhr in der Volksschule Igls/Vill

Unter diesem Namen verbirgt sich eine einmalige Formation mit einer ähnlich großen Bandbreite wie sie auch in den Stationen eines Igler-Art-Spaziergangs zu erleben ist. MusikerInnen, die in Igls wohnen und Musik leidenschaftlich-intensiv betreiben, teilweise auch hauptberuflich davon leben, haben sich für dieses kleine Konzert zusammengefunden, um in verschiedenen Konstellationen gemeinsam zu spielen.

Es spielen:

  • Das Bläserquintett der Stadtmusikkapelle Igls-Vill
    • Elisabeth Gufler-Graf, Flöte
    • Anna Zschocke, Oboe
    • Andreas Kapferer, Klarinette
    • Johannes Zschocke, Horn
    • Kerstin Siepmann, Fagott
  • Ein Trio mit MusikerInnen des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck
    • Clemens Gahl und Margrit Lütolf, Violine
    • Kerstin Siepmann, Fagott
    • Isabel Siewers, Gitarre, Professorin am Mozarteum
  • Maria Erlacher, Sopran, www.mariaerlacher.com

2015-12-12-Igler-Art-02

( Die 16. Igler Art

Am 12. und 13. Dezember 2015 finden in Igls wieder die Kunst- und Handwerkstage unter dem Namen die Igler Art statt. Dabei stellen Kunstschaffende aus Igls ihre Arbeiten an verschiedenen Orten in Igls aus. Und da es um Kunst geht, darf auch Musik nicht fehlen: Am Sonntag tritt um 16 Uhr das Igler Art Ensemble in der Volksschule in Igls auf. Und auch sonst sind am ganzen Wochenende Ensembles der Musikkapell Igls-Vill unterwegs und bringen den Ort zum Klingen.

igler art karte

Frühjahrskonzert 2005

Am 23. April 2005 fand im Congress Igls ein Frühjahrskonzert der Musikkapelle Igls-Vill statt, auch damals schon unter der Leitung unseres Kapellmeisters Klaus Graf. Als kleiner Rückblick im Folgenden das Konzertprogramm von damals:

  • Columbia Vision: Fanfare and Processsional von Dave Black
  • Fest Overture von Albert Lortzing, arrangiert von Philipp Sonntag
  • Russischer Marsch von Johann Strauß Sohn
  • Blue Overture von Steve Hagedorn
  • Dakota: Indian Sketches von Jacob de Haan
  • Queen’s Park Melody von Jacob de Haan
  • Hands up! Medley, arrangiert von Manfred Schneider