HüttenfAst

Der Sonntag 16. Oktober 2016 ist ein goldener Herbsttag: In Igls ist es warm genug für T-Shirt und kurze Hose. Kein Lüftchen weht und es ist beschaulich ruhig, da nicht nur die Menschen irgendwo unterwegs sind, sondern auch viele Vögel schon im Süden sind. In der Ulle blüht der Klee und auch der Efeu an dem es von Schmetterlinge und Bienen wimmelt. Wespen schwirren umher und die Düstenflieger zeichen nur ganz kurze Schwänze in den blauen Himmel. Ein perfekter Tag zum Wandern, auch in der Höhe. So ein Wetter haben sich die Organisatoren des Hüttenfestes gewünscht. Doch leider kam es zu spät.

Das Hüttenfest der Vitalregion über Innsbruck warb zum Beispiel mit folgenden Schlagworten: zwölf Hütten und Gasthäuser, gemütliche Atmosphäre, regionale Köstlichkeiten von Kürbis bis Ziegenkäse, Roboter und Papierraketen, Jazzmusik, Wanderungen, Schuhplatteln, Zen-Gymnastik, gesellig-vitales Genussevent, Schleichwege und Kraftplätze. Auch zwei Ensembles der Musikkapelle Igls-Vill sollten dabei sein: Eine Gruppe auf der Lanser Alm und ein auf der Boscheben. Spielen wollten wir traditionelle Weisen sowie Tanzlmusik mit Landler, Boarischen, Bolkas und Walzer. Dabei hatte sich die „alten Hasen“ die leichter erreichbare Lanser Alm reserviert und eine Gruppe mit jüngeren Musiziernden sollte die Musik nach Boscheben tragen. Diese jüngere Gruppe (Gabriel, Dominik, Johanna, Thomas, Georg, Laura und Klaus) war mit den vorgesehenen Stücken noch nicht so vertraut und deshalb wurden drei Extraproben durchgeführt (eine am Sonntag, eine am Dienstag nach einer verkürzten Probe der ganzen Kapelle und eine am Donnerstag). Geplant war das Fest schon für den 8. Oktober. Doch das Wetter erinnerte schon an den November und der erste Schnee reichte schon fast bis Heiligwasser herunter. Daher wurde das Hüttenfest auf den 15. Oktober verschoben. Doch das Wetter blieb in der Woche vorher kalt bis schließlich der Herbst-Fön einsetzte. Die Aussicht zu frieren oder vom Fön verblasen zu werden vertrieb die Lust auf das Hüttenfest. Schließlich wurde dann die Teilnahme der Musikkapelle am Freitag abgesagt. Vielleicht zu früh, da sich am Samstag 15.10. das Wetter schon gebessert hatte. Das Hüttenfest fand schließlich statt, allerdings ohne die Musikkapelle Igls-Vill. Für uns war es damit nur ein HüttenFAST. Vielleicht erwischen die Veranstalter nächstes Jahr einen Tag wie heuer den Sonntag 16.10.. Dann sind wir gerne wieder dabei.

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120 Jahr Freiwillige Feuerwehr Igls

Am 1. und 2. Oktober Am 1. und 2. Oktober 2016 feierte die freiwillige Feuerwehr Igls ihr 120 Jahr Jubiläum. Die Musikkapelle Igsl-Vill war am Sonntag mit dabei. Die im Schulgarten geplante Feldmesse fand aufgrund des feuchten Wetters im Vereinsheim statt, also dort, wo normalerweise die Feuerwehrautos parken. Daher gab es auch nach der Messe keine Defilierung der Feuerwehr, Schützen und Festgäste. Stattdessen trafen wir uns beim Vereinsheim, gingen dann auf den großen Parkplatz gegenüber der Apotheke und marschierten von dort wieder zum Vereinsheim, mit den Schützen und Feuerwehr im Schlepptau. Mit 38 Mitgliedern rückten wir in bemerkenswerter Stärke aus und ließen damit auch die Schützen weit hinter uns. Da aber viele „Dorf-Igler“ bei der Musik, bei den Schützen oder der Feuerwehr sind, war die Zahl der „Zuseher“ eher mager.
Die Messe begleiteten wir wie so oft wieder mit den Stücken aus der Schubertmesse. Von 11 bis 12 spielten wir ein Marschkonzert. Die aufgestellten grünen Zelte des Bauernmarktes schützten uns vor dem Nieselregen aber nicht vor der Kälte. Nach dem Konzert ergatterten ein paar noch ein Schnitzel oder ein Würstel, bevor diese aus waren. Die anderen konnten nach einiger Wartezeit noch Brathendeln genießen. Vor allem die MusikantInnen mit Kindern blieben dann auch noch länger: Hupfburg im Schuhplattlersaal, Probefahrten mit Feuerwehr-Oldtimer, Kasperltheater. Beim nächsten Jubiläum sind wir sicher wieder dabei.2016 feierte die freiwillige Feuerwehr Igls ihr 120 Jahr Jubiläum. Die Musikkapelle Igsl-Vill war am Sonntag mit dabei. Die im Schulgarten geplante Feldmesse fand aufgrund des feuchten Wetters im Vereinsheim statt, also dort, wo normalerweise die Feuerwehrautos parken. Daher gab es auch nach der Messe keine Defilierung der Feuerwehr, Schützen und Festgäste. Stattdessen trafen wir uns beim Vereinsheim, gingen dann auf den großen Parkplatz gegenüber der Apotheke und marschierten von dort wieder zum Vereinsheim, mit den Schützen und Feuerwehr im Schlepptau. Mit 38 Mitgliedern rückten wir in bemerkenswerter Stärke aus und ließen damit auch die Schützen weit hinter uns. Da aber viele „Dorf-Igler“ bei der Musik, bei den Schützen oder der Feuerwehr sind, war die Zahl der „Zuseher“ eher mager.
Die Messe begleiteten wir wie so oft wieder mit den Stücken aus der Schubertmesse. Von 11 bis 12 spielten wir ein Marschkonzert. Die aufgestellten grünen Zelte des Bauernmarktes schützten uns vor dem Nieselregen aber nicht vor der Kälte. Nach dem Konzert ergatterten ein paar noch ein Schnitzel oder ein Würstel, bevor diese aus waren. Die anderen konnten nach einiger Wartezeit noch Brathendeln genießen. Vor allem die MusikantInnen mit Kindern blieben dann auch noch länger: Hupfburg im Schuhplattlersaal, Probefahrten mit Feuerwehr-Oldtimer, Kasperltheater. Beim nächsten Jubiläum sind wir sicher wieder dabei.

Auf dem Foto: Die Musikkapelle unter den Zelten bei den Ansprachen der Festredner.