Lichter in der Firmung 2017

Am 11. Juni 2017 rückte die Musikkapelle Igls-Vill zur Firmung nach Vill aus. Anders als bei der Erstkommunion war auch wieder eine kleine Abordnung der Schützenkompanie Igls-Vill dabei. Das Ausrücken bei Erstkommunionen und Firmungen wird in verschiedenen Orten ganz unterschiedlich gehandhabt. In anderen Orten rücken die Schützen zum Beispiel nur bei der Erstkommunion aus und nicht bei der Firmung. Oder die Musikkapelle spielt nur zum Einzug aber nicht mehr nach der Messe. In Igls und Vill ist die Musikkapelle auf jeden Fall schon seit Jahren sowohl bei der Firmung als auch bei der Erstkommunion dabei, sowohl vor der Messe, als auch nach der Messe.

Die Messe wurde wieder vom Abt gehalten und dieses Mal hatte er als Requisit eine gebastelte Ampel mit. Kurz gefasst motivierte er die Firmlinge mit dem Ampelvergleich wie folgt gute Christen zu sein:

  • Grün bedeutet Hinausgehen und die Botschaft von Jesus Christus verbreiten. Vorbild sein.
  • Gelb bedeutet Aufpassen und auch Achtsam sein, aufeinander acht geben.
  • Rot bedeutet schließlich Innehalten, Ausruhen.

Bevor der Abt auf die Ampel einging, stellte er auch noch Folgendes fest: Um die Aufmerksamkeit der Kirchgänger zu erhalten sei es immer gut einen Witz zu erzählen. Und so führte der Abt seine Ampel mit folgendem Witz ein: Ein Ehepaar aus dem hintersten Tal hatte einmal eine Erledigung in Innsbruck zu machen. Dazu fuhren sie gemütlich mit dem Auto los. Schließlich kamen sie nach Innsbruck zu einer Ampel, die auf rot stand. Der Mann hielt das Auto an und sagte: „Nein schau dir dieses Rot an. Das ist schön. Noch viel röter als der Sonnenuntergang bei uns auf der Alm.“ Die Ampel wechselte auf gelb und der Mann meinte: „Schau dir dieses Gelb an. Das ist ja noch viel intensiver als das gelbe unserer Dotterblumen auf der Alm.“ Nun ging die Ampel auf Grün un der Mann meinte: „Nein so ein schönes Grün. Das leuchtet ja noch frischer als unsere Almwiesen.“ Dann hüpfte die Ampel wieder auf Rot und der Mann meinte: „Oh, das hatten wir ja schon. Fahren wir weiter.“

Konzert Harmonie de Soleuvre

Am 10.06.2017 gab die Luxemburgische Kapelle Harmonie de Soleuvre ein Konzert im Ursulinensall der Musikschule Innsbruck. Eine Musikkantin dieser Musikkapelle spielt am Horn in der Musikkapelle Hötting/St. Nikolaus zusammen mit unserem Kapellmeister Klaus. Dort kam es zur Idee eines Besuchs der Kapelle Harmonie de Soleuvre. Da die Musikkapelle Hötting derzeit jedoch keinen Kapellmeister besitzt sprang die Musikkapelle Igls-Vill als Gastgeberin ein und organisierte den Ursulinien-Saal für das Konzert. Unser Obmannstellvertreter Johnnes sprach auch einige einleitende und begrüßende Worte. Am Ende des Konzertes reihten sich die anwesenden MusikantInnen der Musikkapelle Igsl-Vill in die Reihen der Luxemburger ein und es wurd gemeinsam der Marsch „Salut a Luxemburg“ gespielt. Vielleicht war dieser erste Besuch der Beginn einer Kapellen-Partnerschaft und die Musikkapelle Igls-Vill unternimmt einmal eine Reise in den Norden.

Gespielt beim Frühjahrskonzert 2017

Beim Vorkonzert der Nachwuchskapelle BinA wurden folgende Stück gespielt:

  • Andreas Simbeni: Blumen-Marsch
  • Engelbert Humperdinck: Aus Hänsel und Gretel: Suse, liebe Suse; Brüderchen komm tanz mit mir
  • Dick Ravenal: Beetle Boogie
  • Markus Götz: Rock the Night
  • Klaus Badelt: Pirates of the Caribbean

Beim Hauptkonzert der Musikkapelle Igls-Vill wurden folgende Stücke gespielt:

  • Heinz Lener: Gruß an Igls-Vill
  • Franz von Suppé: Die Irrfahrt um’s Glück
  • Modest Mussorgskij: Bilder einer Ausstellung
  • Erich Wolfgang Korngold: Sea Hawk
  • Norbert Zehm: Light from the Outer Ring
  • Fitz Neuböck: Alcatraz
  • Zugabe: Steve Wonder: Sir Duke

Frühjahrskonzert 2017

Trachten und Blasmusik ist weit mehr als Umpf-Ta-Ta. Dies hat die Musikkapelle Igls-Vill beim sehr gut besuchten Frühjahrskonzert am 19. Mai wieder einmal gezeigt. Mit sicherer Hand hat Kapellmeister Klaus Graf nicht nur das Konzert dirigiert, sondern auch einen bunten Strauß an Musikstücken ausgesucht. Vor allem das Stück „Light from the Outer Ring“ hat die Spielgewohnheiten der MusikantInnen und die Hörgewohnheiten der ZuhörerInnen erweitert. Dabei handelte es sich noch dazu um einheimische „Kost“, denn das Stück wurde vom Innsbrucker Komponisten Norbert Zehm komponiert. Es hat uns sehr gefreut, dass Norbert Zehm mit seiner markanten roten Frisur auch beim Konzert dabei war. Und noch ein Stück kam nicht nur aus der Nähe sonder kann gut und gerne Marke Eigenbau genannt werden: Der „Gruß an Igls-Vill“ wurde vom Viller Heinz Lener komponiert. Dieser war der Bruder unseres Ehrenobmanns Sepp und ein Gründungsmitglied der legendären Viller Spatzen, bei denen auch unser routiniertester Musikant Gottfried mitspielte. Die Familie Graf hatte das Stück für die Musikkapelle spielbar hergerichtet: Transkripieren der Originalnoten, Korrekturhören, Setzen im Computer, Drucken der Noten. Pfarrer Magnus Roth, der wieder gekonnt durch das Programm führte, berichtet auch wie es zu dem Namen „Viller Spatzen“ gekommen war: Zuerst stand wohl ein Name in Verbindung mit der Nachtigall im Raum. Doch das hätte wohl bei den ZuhörerInnen sehr große Erwartungen an Perfektion erweckt. Daher wurde dann doch der Spatz in den Band-Namen aufgenommen, denn dann würde es auch nichts machen, würde man ab und zu einmal „patzen“.

Zum ersten Mal gab es auch ein eigenes, viel beklatschtes Vorkonzert der Nachwuchskapelle BinA. Und auch hier zeigte sich, dass die Musikkapelle einen weiten musikalischen Horizont besitzt, denn es wurde das Musikstück „Piraten der Karibik“ zusammen mit Streichern der Musikschule aufgeführt und SängerInnen der Volksschule Igls-Vill bei Stücken aus der Oper „Hänsel und Gretel“ begleitet. Weiters wurde auch ein Stück von den Allerkleinsten (Mini-BinA) aufgeführt und unser erster Trompeter Gabriel dirigierte neben unserer Jugendreferentin Lisi und unser Kapellmeister Klaus.

Der große Erfolg wäre allerdings fast durch ein technisches Problem getrübt worden: Unserem Bass-Klarinettisten Andi brach beim Einspielen das Metallteil seines Munsstückes. Zum Glück ist sein Registerkollege Werner ein gelernter Spängler und konnte das Problem mit einem speziellen Kleber aus der Welt schaffen. So freuten sich dann doch alle über das gelungene Frühjahrskonzert.

Programmheft Frühjahrskonzert 2017