Allerheilgen, Gefallenengedenken und Martini 2019

Anfang November gibt es traditionell drei Termine für die Musikkapell: Allerheiligen (01.11.2019) und Martinsumzug mit der Volksschule (06.11.2019) jeweils mit einem Bläserquartett sowie dazwischen das Gefallenengedenken am Sonntag 03.11.2019 mit der ganzen Kapelle.

Zu Allerheiligen zieht der geht Pfarrer Magnus, nachdem er die Kirche verlässt dreimal um den alten Friedhof und segnet die Gräber. Im Anschluss geht es durchs Dorf zum neuen Friedhof. Anders als in den letzten Jahren ist Pfarrer Magnus heuer nicht bis zum nordlichsten Punkt des neuen Friedhofs gegangen um seine Gedenkworte zu sprechen. Stattdessen machte er die Runde fertig und sprach am oberen (südlichen) Anfang des Gräberfeldes. Dem entsprechend spielten auch die Bläser nicht unten beim großen Kreuz, sondern oben vor der Kapelle.

Beim Gefallenengedenken gestallteten einige Blech- und Holzbläser die Messe. Somit ließen wir das Einmarschieren ausfallen und überließen es den Schützen. Nach der Messe wurde wie üblich vor der Kirche gedacht, zwei Musikstücke gespielt (Deep Harmony und Alter Kamarad) und eine Ehrensalve geschossen (von den Schützen). Als Neuigkeit nützten die Schützen den festlichen Rahmen um einige Ehrungen durchzuführen (unter anderem gibt es jetzt wieder einen Jungschützen-Fähnrich).

Beim Martinsumzug lief für die Musiker*innen alles wie gewohnt. Dass von der Volksschule nur mehr die Erstklassler dabei waren (und nicht mehr 1. und 2. Klasse), hatte keine Auswirkungen auf die Musik.

Hochzeitsausrücken

Am Samstag den 12. Oktober 2019 – ein Tag nach dem erfolgreichen Wertungsspiel – durften wir nach der kirchlichen Hochzeit unsere langjährige Klarinettistin Katharina quer durchs Dorf hinauf zum Congresspark Igls begleiten. Dort spielten wir noch mit ein paar Märschen auf und waren dann zu einem Schnitzel eingeladen.

Wertungsspiel 2019

Noch vor der Sommerpause entschieden wir uns im Herbst am Bezirkswertungsspiel 2019 teilzunehmen. Und so probten wir bis zum Beginn der Schulferien auch nach der Matinée weiter. Die zwei Stücke in der Leistungsstufe D kannten wir schon aus früheren Konzerten: Die Irrfahrt um’s Glück von Franz von Suppé und Alcatraz von Fritz Neuböck. Nach der Sommerpause erarbeiteten wir uns die Stücke in neuer Tiefe in 15 Vollproben und 9 Teilproben (Blech, Holz, Schlagwerk). Dazu reichten natürlich die Proben an den Dienstagen nicht aus. Neben einigen Sonderterminen unter der Woche brachte uns ein intensives Probenwochenende von Freitag 27.09. bis Sonntag 29.09.2019 weiter.

Am Freitag 11.10.2019 brachen wir schließlich gut vorbereitet in mehreren Fahrgemeinschaften auf nach Thaur. Dort fand im „Alten Gericht“ das Wertungsspiel statt. Den Freitag wählten wir, da wir am Samstag noch ein Hochzeitsausrücken hatten. Unsere Spielzeit verschob sich dann noch glücklicherweise von 21 Uhr 30 auf 20 Uhr 15. Nach dem Einspielen im Probelokal, das uns schon ein wenig neidisch machte, spielten wir vor Juroren auf.

Zu unserer Freude erspielten wir einen ersten Preis – Goldmedaille. Unser tiefes Holzregister bekam sogar den Registerpreis der Stufe D. Die Rückmeldungen der Juroren waren durchaus positiv und jene Punkte, bei denen wir uns noch weiterentwickeln können, sind uns eigentlich schon selbst bekannt (zumindest unserem Kapellmeister). Zum Beispiel wünschten sich die Juroren größere Abstufungen zwischen den Lautstärken.

Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserer Leistung.