Kinoabend und Tag der offenen Feuerwehrtür

Bei unseren Konzerten spielen wir auch immer wieder Filmmusik. So üben wir auch schon für das Neujahrskonzert am 05. Jänner 2019 die Filmmusik vom Film „Gardians of the Galaxy“. Und damit alle auch die einzelnen Musikstücke einordnen können, gab es am Samstag 6.10. einen Kinoabend im Probelokal, bei dem auch einige Chips ihrem Daseinszweck zugeführt wurden.

Gleich am Folgetag, Sonntag 07. Oktober 2018, veranstaltete die freiwillige Feuerwehr Igls ihren Tag der offenen Tür. Um 11 Uhr startete dieser mit dem Frühschoppenkonzert der Musikkapelle. Es war bewölkt und herbstlich kühl. Der Regen in der Nacht hatte sich verzogen und es blieb trocken. Anfangs spielten wir fast zu leeren Bänken in der Feuerwehrhalle. Doch die Bänke füllten sich. Die Leute genossen Backhendl und Würstel. Die Kinder bestaunten die Feuerwehrautos und die riesige Hüpfburg. Am Ende des Konzerts waren schon viele Leute da, die auch noch weit bis in den Nachmittag blieben.

KlangGarten 2018, Tag 3

Am Sonntag 24. Juni endete der KlangGarten gewohnt mit einem bunten musikalischen Programm. Der Gottesdienst wurde von der Jugendband der Pfarre Igls-Vill, den KiWo-Kids und der Stadtmusikkapelle Igls-Vill musikalisch gestaltet.

Im Anschluss jazzte die Igler Band „hot blend“ gefolgt vom St. Aegidius Chor mit Liebesliedern aus aller Welt. Nach einer weiteren Runde Jazz gab es ein Ausklinken mit volkstümlichen Klängen.

Um ca. 17 Uhr schloss der KlangGarten 2018 seine Pforten für die Besucher. Für die MusikantInnen hieß es noch aufräumen: Tische und Bänke weg und sogar die Bühne wurde noch abgebaut.

KlangGarten 2018, Tag 2

Der Nachmittag des zweiten Tages vom KlangGarten am 23. Juni 2018 stand im Zeichen der Kinder und Jugend. Das Programm war so dicht geträngt wie die Zuhörerinnen und Zuhörer vor der Bühne:

Kinderensemble Musikalische Früherziehung, Leitung: Erika Berger

Kindertanzgruppe, Leitung: Dorota Baittrok

Streicherensemble der MS Innsbruck, Leitung: Birgit Gahl

BinA, Leitung: Elisabeth Gufler-Graf

VS-Igls-Vill, Leitung: Silvia Gogl

Nachdem die Volksschüler zusammen mit der BinA „Hänsel und Gretel“ zum Besten gegeben hatten, wurde Silvia Gogl überrascht und würdig verabschiedet, da sie Igls verlässt.

Am Abend brachte dann die Musikkapelle den alten Schulgarten mit ihrem Konzert zum Klingen. Und auch hier gab es eine (geplante) Überraschung: Unser ältester aktiver Musiker Gottfried glänzte mit einem Solo bei Jan Hadermanns „When I walk alone“. Im Anschluss überreichten ihm Kapellmeister Klaus Graf und Obmann Hans Eisendle eine Urkunde und gratulierten ihm zur Ernennung zum Ehrenmitglied.

Im Vergleich zum letzten KlangGarten konnten die ZuhörerInen die Musik im Trockenen genießen. Das Wetter war klar und trocken. Manche freuten sich jedoch auch über eine warme Decke auf dem Schoß, da es durchaus frisch war.

 

 

 

KlangGarten 2018, Vorbereitungen und Tag 1

Der KlangGarten der Musikkapelle fand heuer vom 22. bis 24. Juni 2018 im alten Schulgarten in Igls statt.

In vielen Dörfern gibt es für Konzerte einen Musikpavillon. Auch in Igls gab es früher im Kurpark einen Musikpavillon. Dieser wurde jedoch beim Umbau des Congresshauses abgerissen. Überlegungen im alten Schulgarten statt dem Stadl einen Musikpavillon zu errichten wurden aufgegeben und stattdessen der alte Stadl renoviert. Daher errichtet die Musikkapelle für den KlangGarten extra über der Bühnenplattform im alten Schulgarten ein Bühnendach. Dieses soll einerseits die Musizierenden bei Schlechtwetter vor Wind und Wetter schützen. Andererseits trägt die Bühne die Licht- und Tontechnik und bündelt den Schall für ein besseres Hörerlebnis. Diesen Vorteilen stehen leider die Kosten als große Nachteil gegenüber.

Bereits am Donnerstag Nachmittag (21. Juni) wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Musikanten das Bühnendach über der Bühne aufgebaut. Ebenfalls die Hüttchen für Kassa, Getränke- und Essensauschank wurden aufgestellt. Diese wurden der Musikkapelle dankenswerterweise von der Krampusgruppe zur Verfügung gestellt. (Diese plante auch eine Woche später ein Sommernachtsfest.)

Der KlangGarten startete dann am Freitagabend mit dem Klassikgarten. (Der geplante Auftritt des Street Noise Orchestras konnte aus Termingründen leider nicht stattfinden.) Der Klassikgarten sollte eine Open-Klassik-Session sein, bei der jeder interessierte die Bühne im Schulgarten für einen musikalischen Auftritt nutzen konnte. Eine solche Session hatte es in Igls noch nie gegeben und das war vermutlich auch der Grund, dass sich nur Mitglieder der Musikkapelle auf die Bühne wagten. Abgerundet wurde der Abend mit „Klassik aus der Dose“.

Als weitere Neuheit auf der kulinarische Seite präsentierte die Musikkapelle eine Popcornmaschine. Diese war den ganzen KlangGarten über im Einsatz und sorgte für zusätzlichen Pop.

Tag der offenen Tür 2018

Unsere Jugendreferentin Lisi hat in den letzten Jahren mehrmals einen Tag der offenen Tür der Musikkapelle für die Volksschüler in Igls veranstaltet. Hier konnten die Kinder im Probelokal verschieden Blas- und Schlaginstrumente ausprobieren und Kontakt zur Musikkapelle aufnehmen, falls sie sich für das Spielen eines Instrumentes interessierten.

Heuer gab es einen solchen „Tag der offenen Tür“ am 24.04.2018 am Nachmittag direkt in der Volksschule. Die Organisation übernahm der „Verband Igls Vill“ und die Kinder konnten nicht nur die Musikkapelle, sondern auch andere Vereine wie zum Beispiel den Sportverein kennenlernen.

Konzert Harmonie de Soleuvre

Am 10.06.2017 gab die Luxemburgische Kapelle Harmonie de Soleuvre ein Konzert im Ursulinensall der Musikschule Innsbruck. Eine Musikkantin dieser Musikkapelle spielt am Horn in der Musikkapelle Hötting/St. Nikolaus zusammen mit unserem Kapellmeister Klaus. Dort kam es zur Idee eines Besuchs der Kapelle Harmonie de Soleuvre. Da die Musikkapelle Hötting derzeit jedoch keinen Kapellmeister besitzt sprang die Musikkapelle Igls-Vill als Gastgeberin ein und organisierte den Ursulinien-Saal für das Konzert. Unser Obmannstellvertreter Johnnes sprach auch einige einleitende und begrüßende Worte. Am Ende des Konzertes reihten sich die anwesenden MusikantInnen der Musikkapelle Igsl-Vill in die Reihen der Luxemburger ein und es wurd gemeinsam der Marsch „Salut a Luxemburg“ gespielt. Vielleicht war dieser erste Besuch der Beginn einer Kapellen-Partnerschaft und die Musikkapelle Igls-Vill unternimmt einmal eine Reise in den Norden.

KammBlasen 2017

Mit dem Wetter war es wieder eine Zitterpartie. Schon der ganze April war kalt und feucht. Da sollte doch der 6. Mai hoffentlich wieder frühlingshaft werden. Ganz so war es dann nicht. Der Fön ließ allerdings das zweite KammBlasen zumindest trocken werden. Um 11 Uhr marschierte die ganze Kapelle auf den Kamm hinter dem Wopfnerhof. Der Wind war so stark, dass nicht daran zu denken war direkt auf dem Kamm zu spielen. Etwas unterhalb jedoch war es etwas besser und so starteten wir mit ein paar Märschen unser alternatives Maiblasen.

Es war geplant, dass auch die kleinen Gruppen Stücke vom Kamm aus spielen, doch das gaben wir aufgrund des Windes auf. So konnten unsere Gäste neben Schnitzel, Würstel und Kuchen unsere Musik ohne Windverwehungen im Schutz des Wopfnerhofes genießen.

Neben der ganzen Kapelle spielten ein Hornquartett, ein Flötenquartett, eine Gruppe Weisenbläser, eine Inntaler-Partie, eine kleine Partie mit Ziehharmonika und unsere Nachwuchskapelle BinA. Die Kindertanzgruppe von Dorota gab ebenfalls einen Gastauftritt, nachdem ihr Auftritt mit dem Maifest des Sportvereins ins Wasser gefallen war.

Besonders freuten wir uns unserem ältesten Musikanten Gottfried und seiner Frau Martha zu ihrem Hochzeitstag zu gratulieren. Genau vor 50 Jahren gaben sie sich das Ja-Wort und schon damals war die Musikkapelle dabei.

Cäcilienmesse und – feier 2016

Wie viele andere Vereine und Institutionen haben auch die Musiker und Sänger ihre Schutzpatronin, die Heilige Cäcilia. Diese feiern wir auch jedes Jahr in würdiger Weise mit einer Messe und einem gemütlichen Beisammensein mit Abendessen im Probelokal der Musikkapelle, heuer am 19.11.2016.

Die Hälfte der Messbesucher um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Igls bestand aus Musizierenden der Musikkapelle. Bei der musikalischen Gestaltung griffen wir auf einige Stücke zurück, die wir auch schon für das TonLesen eingeübt haben.

Beim Beisammensein im Probelokal trafen dann wieder mehrere Generationen der Musikkapelle zusammen, wie auf dem Foto zu sehen ist.

Treffsicher 2016

Bei den Blechblasinstrumenten gibt es das Phänomen des „Gigsen“. Das liegt daran, dass man bei den Blechblasinstrumenten nur über die Veränderung von Lippenspannung, Zungenstellung etc. verschiedene Töne einer Naturtonreihe erzeugen kann. Je höher die Naturtontöne, desto näher liegen diese beieinander. Da kann es schon einmal verkommen, dass man den falschen Naturton trifft und sich „vergigst“.

BläserInnen beschäftigen sich also viel mit dem Treffen von Tönen. Im November beschäftigten wir uns aber auch mit dem Treffen von Zielscheiben, denn es fand wieder das Dorfschießen der Schützengilde Igls-Vill statt. Von den 119 SchützInnen stellten wir acht (zu wenig, wie Petra meinte, die ja auch bei der Schützengilde dabei ist. Nächstes Mal sollen auf jeden Fall noch Martin, Rita, Andrea und Miriam mitschießen).

Es wurde stehend aufgelegt geschossen. Eine Passe zu zehn Schuss. Die besten fünf erzielten zusammen 483 Punkte Petra 99, Luis 98, Katharina 97, Dominik 96, Hansi 93), das sind 11 Punkte mehr, als beim letzten Mal. Damit freuten wir uns über den insgesamt 6. Platz von 24 Mannschaften (letztes Mal der 9. Platz von 28 Gruppen). Sieger waren wieder die Schuhplattler mit 494 Punkten.

TonLesen 2016

Am 29.10.2016 wurden in der Pfarrkirche Igls wieder Töne und Wörter gelesen. Eigentlich war das TonLesen eine Woche früher geplant gewesen. Aber durch ein Benefizkonzert in Vill verschoben wir das Konzert. Leider mussten wir dadurch auf die Bilder von Thomas Defner verzichten.

Die Kirche war gut gefüllt jedoch hätten durchaus noch einige Zuhörer Platz gefunden. Die Anwesenden bekamen nicht nur Gedichte von Christine Rainer vorgelesen, sondern auch das folgende Programm mit verschiedenen Ensembles der Musikkapelle Igls-Vill:

  • D. Buxtehude: Fanfare und Chorus (4 Trompeten, 2 Hörner, 1 Posauen, 1 Bariton)
  • A. Bonelli: Toccata 1 (4 Trompeten, 2 Hörner, 1 Posauen, 1 Bariton): Ein Stück für zwei Chöre. Die zwei „Chöre“ spielten bei der Kirchentür bzw. beim Altar.
  • H. Pixner: Viereljahrhundert-Dreiviertler (4 Klarinetten und 1 Fagott)
  • Traditionell: Danny Boy and Drowsy Maggie (1 Trompete, 1 Horn)
  • J. Francaix: Notturno (Hornquartett)
  • J. Alain: Le jardin suspendu (Orgel)
  • E. Grieg: Peer Gynt – Suite Nr. 1: Morgenstimmung (Holzbläser-Quintett: Querflöte, Oboe, Fagott, Horn, Klarinette)
  • F. Farkas: Frühe ungarische Tänze (Holzbläser-Quintett: Querflöte, Oboe, Fagott, Horn, Klarinette)
  • B. Bartok: Rumänische Tänze (3 Klarinetten, 1 Fagott)
  • G. Gershwin: Summertime (4 Klarinetten, 1 Fagott)
  • G. Miller: Moonlight Serenade (3 Klarinetten, 1 Fagott)
  • L.E. Shaw: Frippery Nr. 40 (Hornquartett)
  • C. Wanausek: 10 Miniaturen: Chinesische Spieluhr – Intermezzo Orientale – Humoreske (6 Flöten)
  • O. Hasenzahl: Willkommen in der Südsee: Waikiki – Luna Laguna – Cuba libre (2 Klarinetten, 1 Fagott)

Das Spielen in den kleinen Ensembles ist eine besondere Herausforderung, da hier jeder seine eigene Stimme hat. Bei den Konzerten mit der ganzen Kapelle laufen oft Stimmen parallel und es fällt oft nicht auf, falls man einen Aussetzer hat. Bei den kleinen Ensembles treten Patzer unweigerlich zutage. Der geübte Zuhörer konnte so durchaus unterschiedliches Können bei den verschiedenen Ensembles erhören. Die Ensemble-Stärke reichte eben von 2 bis 8 Musizierende. Und so beklatschten die Zuhörer beim Schlussapplaus auch den Mut der Ensembles.

Besonders beim TonLesen war auch, dass die Zuhörer während des Konzertes nicht applaudierten. Dies war nicht explizit gewünscht gewesen und im letzten Jahr beim TonLesen im Grillhof in Vill wurde auch nach jedem Stück geklatscht. Wahrscheinlich lag es an der Kirche, in der die Leute gewohnt sind wenn überhaupt nur zum Schluss zu klatschen. Der Nachteil daran ist, dass sich die Zuhörer gerade in der Schnupfen und Hustenzeit nicht nur während, sondern auch zwischen den Stücken zurückhalten müssen. Dieser Bann wurde nur einmal kurz unterbrochen: Bevor das Holzbläser-Quintett ihr erste Stück spielte, wurde ein wenig umgebaut (von stehend auf sitzend) und eingestimmt. Diese nützten die Zuhörer dankbar um einige Räusperer und Huster loszuwerden.

Die Saxophone und Schlagwerker steuerten dieses Jahr keine Stücke bei. So konnte unser Schlagwerker Werner den Spendenkorb betreuen und unser Vizekapellmeister Martin nahm die „Umbauarbeiten“ während des Konzertes in der Hand.

Auf dem Foto: Holzbläser-Quintett beim Einspielen vor dem Konzert.