Halloween und Allerheiligen

Angeblich feierten schon die Kelten üppige Feste zu Ehren der Toten. Dabei schwang wohl auch die Angst mit, dass die Toten als Wiedergänger die Gräber verlassen und die Lebenden heimsuchen. Dies führte dann auch zu eine Nachahmen der Geister, das von Bedürftigen dann dazu genutzt wurde um Essen zu erbetteln. Daraus entwickelte sich zum Beispiel des „Krapfenschnappen“ in Osttirol. Ein ähnlicher brauch kam über Irland in die USA und wurde dort zum Halloween-Fest umgeformt. Dieses kommt nun wieder nach Europa zurück und wird auch bei uns immer häufiger am 31. Oktober gefeiert.

Heuer fiel der 31. Oktober auf einen Dienstag und so fehlten bei der üblichen Probe vor allem einige der Jungen und der Kapellmeister beendet die Probe schon um 21 Uhr statt um 21 Uhr 30. Wie üblich umrahmte auch wieder eine kleine Bläsergruppe am 1. November zu Allerheiligen das Totengedenken am Friedhof.

Herz-Jesu 2017

Viele Leute glauben an Zaubersprüche, die die Zukunft vorhersagen. Einer davon lautet: „Regnet es am Siebenschläfertag (27. Juni), es noch sieben Wochen regnen mag“. Dieser Spruch liegt tatsächlich zwei Drittel bis drei Viertel richtig, sofern man auf das Wetter rund um den Monatswechsel achtet. Andere Wetter-Regeln gelten nur in einer kleinen Region. Ein solches regionales Wetter-Phänomen ist mir bei den Prozessionen in Igls und Vill zu Ohren gekommen: Vor allem die Viller behaupten, dass es zur
Fronleichnamsprozession in Vill meist schönes Wetter gibt und meist schlechtes Wetter zur
Herz-Jesu-Prozession in Igls zehn Tage später. Pfarrer Magnus Roth macht leider keine Aufzeichnungen darüber, ob eine Prozession wegen Schlechtwetter abgesagt wird. Er wies mich jedoch darauf hin, dass es in Vill nur eine Prozession gibt (zu Fronleichnam), in Igls jedoch zwei (Herz-Jesu-Sonntag und Ägidi). Damit kann wohl die Herz-Jesu-Prozession in Igls leichter abgesagt werden, als die Fonleichnam-Prozession in Vill. Schließlich haben die Igler noch eine zweite Chance auf eine Prozession.

Doch wie war das Wetter nun tatsächlich an den Prozessionstagen? Zuerst suchte ich Rat beim Atmosphärenwissenschaftler Prof. Dr. Rotach von der Universität Innsbruck. Bei ihm erfuhr ich, dass unser Wetter-Phänomen nicht wirklich in die Zuständigkeit der Atmosphärenwissenschaft (dazu gehört die Meteorologie und die Klimatologie) fällt. Diese vergleicht nämlich üblicherweise gleiche Kalender-Daten (zum Beispiel: Das Jahr 2016 zählt zu den 25 meist verregneten Jahren seit Beginn der Niederschlagsmessungen im Jahr 1858). Fronleichnam liegt dagegen zwischen dem 21. Mai und dem 24. Juni, da es von Ostern und damit vom ersten Frühlings-Vollmond abhängt. Damit kann es sogar vorkommen, dass Fronleichnam und Herz-Jesu auf den gleichen Tag fallen (natürlich in unterschiedlichen Jahren).

Doch Herr Prof. Dr. Rotach empfahl mir Herrn Dr. Johannes Vergeiner von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zu kontaktieren. Dieser wertete die Wetterdaten der letzten 27 Jahre der Wetter-Stationen Innsbruck-Flughafen und Patscherkofel aus. Und tatsächlich war das Wetter in den letzten 27 Jahren zu Fronleichnam im Schnitt sonniger und weniger regnerisch als am Herz-Jesu-Sonntag. (Zum Beispiel regnete es ca. an 50% der Herz-Jesu-Sonntage, aber nur zu 25% bis 33% an Fronleichnam). Die Temperaturen selbst waren hingegen sehr ähnlich.

Einem Statistiker reichen 27 Jahre aber leider nicht aus, um von einer Regelmäßigkeit zu sprechen. Die Beobachtungen könnten immer noch zufällige Wetter-Schwankungen sein. Daher bleibt es vorerst den IglerInnen und VillerInnen überlassen, ob sie an folgende Wetter-Regel glauben:

Erfreut Fronleichnam Vill mit Sonnen-Segen,

gibt’s am Herz-Jesu-Sonntag in Igls Regen.

Den ersten Test bestand die Wetter-Regel am 25. Juni 2017: Nachdem Fronleichnam herrlich sommerlich verlaufen war, regnete es am Herz-Jesu Sonntag. Die Messe gestalteten wir wieder mit Stücken aus dem neuem Gotteslob. Danach fanden wir uns in der Feuerwehr-Garage unter unserem Probelokal ein, wo wir das übliche Frühschoppen-Konzert spielten. Es waren so wenig Besucher, dass wir diesmal sogar in der Garage selbst spielen konnten und nicht vor der Garage unter den Partyzelten. Doch möglicherweise war es auch das letzte Konzert dieser Art. Denn zukünftig dürfte das Konzert wohl abgesagt werden, wenn es nicht im alten Schulgarten stattfinden kann.

Noch eine Anekdote am Rand: In der Igler Kirche wurden die Lieder aus dem Gotteslob wieder durch gedruckte Zettel angeschlagen und nicht mehr elektronisch. Vor einiger Zeit hatte der Blitz in die Igler Kirche eingeschlagen und dabei war ein Schaltelement kaputt gegangen. Dieses wurde zwar getauscht, aber es passierte Folgendes: Unsere Querflöten-Spielerin Lea übte gerade an der Orgel, als zwei Männer in die Kirche kamen. Sie wollten in die Sakristei. Denn dort hätten sie ein Störsignal lokalisiert, dass den internationalen Funkverkehr vom Flughafen Innsbruck störte. So musste das Schaltelement vorerst abgeschaltet werden.

Marsch-Hitliste 2016

Das Marschbuch wird manchmal als die Bibel der BlasmusikantInnen bezeichnet. Die Musikkapelle Igls-Vill zählt 39 Titel in ihrem Marschbuch:

20 Schönfeld Marsch
1 Felsenfest-Marsch 21 Tiroler Adler
2 Ohne Rast 22 Mir sein die Kaiserjäger
3 Ruetz Marsch 23 Standschützenmarsch
4 Frisch auf 24 Hoch- und Deutschmeister
5 Stets munter 25 Kaiserschützen
6 Alpenjäger Marsch 26 Mein Österreich
7 Simson Marsch 27 Alte Kameraden
8 Rot-Weiß-Rot 28 Andreas Hofer Marsch
9 Flott auf 29 Festmusik von Weber
10 Salut á Luxemburg 30 Für Feste und Feiern
11 Lahousen Marsch 31 Festhymnus
12 Castaldo Marsch 32 Gieslingen Marsch
13 Kitzbühler Standschützen 33 Mein Tirolerland
14 Erzherzog Karl Marsch 34 Seyffertitz
15 Alt-Starhemberg 35 92er Regimentsmarsch
16 Der kleine Korporal 36 Radetzky-Marsch
17 Olympionademarsch 37 Unter dem Doppeladler
18 Paradedefiliermarsch 38 Deutschmeister-Regimentsmarsch
19 Bozner Bergsteiger 39 Mussinan Marsch

Aber natürlich werden nicht alle Märsche gleich oft gespielt. Im Jahr 2016 sieht die „Marsch- Hit-Liste“ der Musikkapelle Igls-Vill wie folgt aus (gespielt bei Ausrückungen und Konzerten der ganzen Kapelle):

„Hit“-Nummer 2016 so oft gespielt Nummer des Marsches
1 11 mal 5
2 10 mal 4
3 6 mal 15 und 19
4 5 mal 20 und 26
5 4 mal 2 und 7
6 3 mal 1, 6, 8 und 38
7 2 mal 17, 24 und 36
8 1 mal 3, 10, 11, 18, 21, 28 und 33

Frisch gestrichen

Igler Straße 58 ist die Adresse des Vereinshaus in Igls, in dem auch das Probelokal der Musikkapelle Igls-Vill im ersten Stock beheimatet ist. Diese Adresse zu finden ist ziemlich schwierig und daher sucht man besser das alte Rathaus (so heißt auch die Busstation der Linie J). Hinter diesem Fachwerkbau mit gelben Anstrich versteckt sich das Vereinshaus, in dem nicht nur die MusikantInnen regelmäßig zu finden sind. Im Keller des Vereinshauses befindet sich der Schießstand der Schützengilde (seit einigen Jahren voll elektronisch) und ein kleiner Kammerle für die Schützenkompanie. Das Erdgeschoss belegt die Feuerwehr und auf halben Weg in den ersten Stock hat der Schuhplattlerverein einen Saal mit eingebauter Bar. Über den Feuerwehrautos im ersten Stock ist dann, wie gesagt, das Probelokal der Musikkapelle.

Der Platz vor dem Vereinshaus wurde diesen Sommer neu asphaltiert und vielleicht war das die Anregung für ein paar jung MusikantInnen auch das Probelokal auf Vordermann zu bringen. Unter dem Jahr ist die ganze Woche Betrieb: Dienstag Abend hat die große Kapelle Probe, Donnerstag die BläserInnen in Ausbildung. An den anderen Tagen findet immer wieder Musikunterricht statt. Nur im Sommer ist es etwas ruhiger und damit besteht die Gelegenheit im Probelokal aufzuräumen. Die ist natürlich ein recht undankbare Arbeit, die meist nur alle paar Jahr gemacht wird. Vor einigen Jahren wurden die Kästen einmal gründlich ausgeräumt und dabei wurden Dosen mit Gewürzen gefunden, die schon seit 20 Jahren abgelaufen waren (und damit waren sie schon ungenießbar, als viele der Aufräumenden noch gar nicht geboren waren). Das kleine Kammerle im Nordwesten der Probelokals wurde kürzlich von unseren Zeug- und Notenwarten gewartet. Und heuer war das Probelokal selbst an der Reihe. Lena, Lea, Miriam, Magdalena, Laura, Gabriel, Patrick und Benedikt staubten nicht nur die Pokale in der Vitrine ab. Sie nahmen auch die Fotos und Urkunden auf der Ostwand ab und weiselten den ganzen Raum aus. Dann verzierten sie noch die Wand mit einem schicken roten Streifen in Hüfthöhe. Danke für euer großes Engagement und eure Arbeit!

Um mehr Platz im Probelokal zu schaffen wurde auch noch die Bank im Südost-Eck ausgebaut und vor dem Probelokal wieder aufgestellt. Hier kann sie nach den Proben ein gemütliches Plätzchen werden. Weiters stellten wir die „Spielrichtung“ um. Bisher stand der Kapellmeister stets an der Nordwand mit Blick auf den Patscherkofel. Im „neuen“ Probelokal steht er nun an der Westwand und am Dienstag den 13.09.2016 probten wir zum ersten Mal in eine neue Richtung.

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Sommerfest KlangArten 2016

Am 2. und 3. Juli 2016 findet heuer das Sommerfest „KlangArten“ der Musikkapelle Igls-Vill statt. Dabei spielen wir am Samstag 2. Juli unser großes Konzert. Das Programm im Überblick:

  • Samstag 2. Juli 2016
    • 15.00 Uhr Kasperltheater
    • 16.00 Uhr Volksschule Igls-Vill
    • 16.30 Uhr Nachwuchskapelle BinA und Streicher der Musikschule Innsbruck
    • 20.15 Uhr Konzert der Stadtmusikkapelle Igls-Vill
  • Sonntag 3. Juli
    • 10.00 Uhr Familiengottedienst
    • 11.15 Uhr Jazz im Garten uns St. Aegidius Chor

Für essen und trinken ist gesorgt. Details gibt es im Programm2016-07-02 KlangArtenProgramm.

Ein Fest wie den KlangArten zu veranstalten ist für die Musikkapelle durchaus mit einem finanziellen Risiko verbunden, da Kosten für Bühne, Werbung, Noten etc. anfallen. Dies zeigt auch der Eintrag in der Chronik zum großen Bezirksmusikfest zum 125 Jahr Jubiläum im Jahr 1990:

Unser großes Fest: 29., 30. Juni, 1. Juli 1990; Anlaß war unsere 125-Jahr-Feier;

Es bescherte uns und unserem Ausschuß viel Arbeit und wenig „Bares“. Es kam schlimmer als erwartet – die Kosten stiegen und stiegen und die Einnahmen konnten damit nicht mithalten, sodaß letztlich ein Defizit das Resultat war. Näheres wird uns unser Kassier dazu berichten.

Alles in allem muß man sagen – es hat uns das Wetter einen Streich gespielt, die Zuhörer blieben aus, die Fußball-WM war halt doch von größerem Interesse und doch war es ein Erlebnis, 470 Musikanten gleichzeitig eine Messe zu spielen hören. Resultat dieser Erkenntnisse → viel Arbeit und Sorgen um Nichts und für unseren Obmann ein „blaues“ Schienbein, resultierend aus einer Streitschlichtung – und daher: das nächste Bezirksmusikfest wird voraussichtlich die nächste Generation von Igls-Vill veranstalten. Allen jedoch, die tatkräftig mitgewirkt haben, ein großes „vergelt’s Gott“.

Nun ja. Die nächste Generation hat sich immer noch nicht über ein Bezirksmusikfest drübergetraut, auch nicht zum 150 Jahr Jubiläum letztes Jahr. Unser Jubiläumsfest war jedoch durchaus ein Erfolg und daran soll auch heuer wieder das Sommerfest KlangArten anschließen, auch trotz der Fußball-EM.

Probenwochenende 2016

Am 2. Juli 2016 findet heuer unser Sommerkonzert und Sommerfest „KlangArten“ als open Air im alten Schulgarten in Igls statt. Aus diesem Anlass legten wir am 11. und 12. Juni 2016 zwei Extraproben von 17 bis ca. 20 Uhr (mit Pause) ein. Die Proben waren durchaus normal besucht und brachten uns einige Schritte näher an die Konzertreife heran.

Auf dem Foto sind einige fleißige ProbengeherInnen mit dem Plakat für das Sommerkonzert zu sehen: Von links nach rechts hinten: Lea, Patrick, Mirjam, Farah und Laura und vorne: Benedikt und Petra.

Familienmusik

Beim KammBlasen voraussichtlich im Mai und beim Sommerkonzert am 2. Juli gibt es wieder Familienmusik. Das heißt einerseits, dass die Musik der Musikkapelle der ganzen Familie vom Junior bis zur Oma gefällt. Das hat wieder einmal das Neujahrskonzert gezeigt, bei dem der Saal im Congress so voll war, dass die vorderste Zuhörer-Reihe nur einen Meter von der Bühne entfernt war.

Familienmusik heißt auch, dass über die Hälfte der MusikantInnen zumindest noch ein Familienmitglied in der Kapelle hat: Bruder, Schwester, Tochter, Vater, Mutter, Sohn, EhepartnerIn. Hören Sie sich bei unseren Konzerten an, wie unsere Musik die Generationen verbindet.

Probenzeit

Die Musikprobe beginnt am Dienstag um 20 Uhr. Das ist schon die letzten 20 Jahre so.

Aber jetzt nicht mehr: Am Dienstag 24.02.2016 startete die Probe nicht um 20 Uhr, sondern um 19 Uhr 30. Und das wird jetzt auch einmal so bleiben. Der Grund für diese revolutionäre Umstellung liegt darin, dass in der Kapelle jetzt viele Schülerinnen und Schüler mitspielen. Mit dem früheren Probebeginn können sie nun auch leichter die ganze Probe dabei sein.

Verkleidet

Der Faschingssonntag ist für die Musikkapelle immer eine besondere Herausforderung. Denn dies ist meist der einzige Tag im Jahr, an dem die Kapelle nicht in ihrer traditionellen Tracht ausrückt, sondern eben verkleidet. Dabei sollen natürlich alle Musizierenden sich gleich verkleiden. Das ist gar nicht so einfach, da ja praktisch nie alle das selbe Kostüm zu Hause haben. Es gilt also Verkleidungen zu finden, die von allen ohne großen Aufwand besorgt werden können und die trotzdem etwas hermachen. Je nach Faschingsbegeisterung lassen sich dann ja auch die vorgegebenen Themen mehr oder weniger kreativ umsetzen.

Früher waren die klassischen Themen zum Verkleiden:

  • Wikinger (da hat die Musikkapelle sogar einige Helme)
  • Chinesen
  • Öl-Scheich bzw. Beduine (jeder hat ein weißes Betttuch daheim)
  • Santler (da kann man seine alten Kleider zerreißen und ein letztes Mal ausführen)
  • Indianer
  • Müller (einfach alles Weiß)

Vor einigen Jahren wurde dem Obmann die jährliche Grübelei über die Faschingskostüme zu bunt und es wurde beschlossen nur mehr als traditionelle Schiane auszurücken. Doch schon bald kamen dann doch wieder mehr oder weniger kreative Kostüme zum Einsatz:

  • Skifahrer bzw. Rennfahrer (das hat wirklich jeder daheim)
  • 2014: Schachfiguren ( für die Puristen einfach Schwarz oder Weiß)
  • 2015: Vaca-Vaca (schwarze Hose und buntes Leibchen)
  • 2016: Minions: Latzhose, gelbes Leibchen und dicke Brille

Die Zukunft wird zeigen, welche einfachen Kostümvarianten wir uns noch ausdenken werden.

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Musik zählt

Am 23. Oktober 2015 zählt die Musikkapelle wieder auf Sie und Ihre Spende. Denn das heurige TonLesen wird im Grillhof in Vill als Benefizkonzert durchgeführt. Wir hoffen auf so viele Besucher, wie bei unserem Jubiläumskonzert am 26.6. im alten Schulgarten. Nach langer Vorbereitungszeit inklusive Aufbau der Open-Air-Bühne schenkten wir nicht nur uns Musik, sondern auch ganz Igls und Vill. Am meisten Applaus erhielt Mirjam Gahl am Cello, die beim Cellokonzert von Gulda furios aufspielte. Bei den Vorbereitungsproben ohne Mirjam hatte Kapellmeister Klaus Graf noch gemeint: “Diese Stelle ist sehr schwer, da müssen wir langsamer spielen, damit Mirjam noch mitkommt.” Tatsächlich war sie dann auch zu langsam, aber nicht Mirjam, sondern die Musikkapelle. Danke Mirjam für dein tolles Spiel.

Auch die grand, grand Overture von Sir Malcolm Arnold wird noch länger in Erinnerung bleiben. Denn bei welchem Musikstück kommen schon drei Staubsauger und ein Boden-Polierer vor? Die Schwierigkeit bei diesem Stück waren nicht die Noten, sondern die Pausen. Ohne exaktes Zählen verpasste man sicher den richtigen Einsatz. Eine unserer Flötistinnen hatte es hier beim Konzert besonders schwer, denn ein Käfer verirrte sich in ihre Bluse.

Der zweite Festtag war der Familientag. Bei der Instrumentenbaustelle konnte jeder Interessierte einmal ein Instrument ausprobieren. Die Kleinsten begeisterte das Kasperltheater von Angi und Christine. Unsere NachwuchsmusikerInnen spielten Teile aus dem Karneval der Tiere und die 3. Klassen der Volksschule führten das Musical “Alles ist möglich” auf. Nach einem kleinen Improvisationskonzert beschlossen unsere Freunde von der Musikkapelle Mariahilf-St. Nikolaus den Abend mit einem Platzkonzert.

Der dritte Festtag klang nach dem Gottesdienst in Kooperation mit Jazz im Garten aus. Jazziges und Traditionelles verwob sich und alle genossen das herrliche Wetter.

Danke an alle helfenden Hände, die zum Gelingen unseres 150 Jahr Jubiläums beigetragen haben.